9. März 2018

Rezension zu "Wintersong" ~ S. Jae-Jones


AutorIn: S. Jae-Jones 
Erscheinungsdatum: 01. Dezember 2017
Seitenzahl: 464
Verlag: Piper Verlag
ISBN: 978-3-492-70458-8
Preis: 15€


An jenem Tag, an dem das alte Jahr stirbt und die Grenze zwischen den Reichen der Kobolde und der Menschen verwischt, wandelt der Erlkönig durch die Welt der Sterblichen, auf der Suche nach einer Braut. Diese muss ihm in sein Reich unter der Erde folgen, den König ehelichen und sterben – denn nur durch ihren Tod wird die Wiedergeburt des neuen Jahres gewährleistet.
Seit ihrer Kindheit kennt die 18-jährige Liesl die Sage um den unheimlichen, faszinierenden Erlkönig. Als ein mysteriöser Fremder auftaucht und Liesls Schwester entführt, weiß Liesl: Nur sie kann ihre Schwester noch aus den Fängen des Erlkönigs befreien, indem sie ihm in sein Reich folgt und ihn anstelle ihrer Schwester selbst heiratet. Doch wer ist dieser geheimnisvolle Mann? Während Liesl noch versucht, ihre Gefühle zu verstehen, arbeiten die alten Gesetze der Unterwelt bereits gegen sie ... 


Wintersong ist ein komisches Buch, eine andere Geschichte, so jedenfalls habe ich es empfunden. Ich hatte einige Schwierigkeiten in die Geschichte hereinzukommen, denn der Schreibstil der Autorin ist eher gewöhnungsbedürftig. Mir kam er vor wie eine Melodie oder ein Lied, das einem nicht sofort gefällt, aber ein paar mal anhören klingt es schon besser. Nach ein paar Kapiteln konnte ich mich langsam an den Schreibstil der Autorin gewöhnen und ich konnte ihr langsam Folgen. 

Die Musik spielt in Wintersong einer der größten Rollen. Liesl, die Protagonistin, ist musikalisch sehr begabt, sie lebt für die Musik. Daher wird auch viel über die Musik und das Komponieren gesprochen und es werden sehr viele Fachbegriffe verwendet, die meistens nur Musiker verstehen können. Ich fand diese Begriffe blöd und zu viel, weil ich als unmusikalischer Mensch manchmal nicht verstand wie die Handlung mit diesen Begriffen zusammenhängt, und obwohl im Anhang einige dieser Begriffe erklärt werden, hatte ich keine Lust jede zwei Seiten zu blättern, um nachzuschlagen, was die Wörter bedeuten. 
Je weiter ich las, desto verwirrter war ich, und desto mehr Fragen blieben für mich offen. Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte irgendwie den roten Faden verloren hat, und die Autorin hat irgendwelche Geschehnisse eingefügt, damit die Handlung vorangeht. 

Ich kam schließlich zu einem Punkt, an dem ich mit dem Gedanken spielte, das Buch einfach abzubrechen, und nur zu schauen, was am Ende passiert. 
Irgendwie haben mich die letzten Seiten dann doch neugierig gemacht, also habe ich das Buch zu Ende gelesen, und irgendwie bin ich froh darüber. Denn ansonsten hätte ich niemals erfahren, welche Wendung Liesls hoffnungslose Leben erlebt. 
Tatsächlich war ich am Ende sogar sehr traurig, und musste ein bisschen weinen, denn das Ende ist ein bisschen blöd... 


Obwohl ich ja eigentlich nicht so begeistert von der Geschichte bin und Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte rein zu kommen, hat mich das Ende doch ein bisschen auf Band 2 neugierig gemacht, Mal sehen, ob ich den lesen werde. 

Ich vergebe 3/5 Sterne ★


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!
Infos über das Buch: Piper Verlag

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