4. März 2016

Rezension zu "Just another try" ~ Kathi B.


AutorIn: Kathi B.
Seitenzahl: 532
Erscheinungsdatum: 21.12.15
Verlag: Amdora
ISBN: 9783946342106
Preis: 12,99€ 


 Amanda ist vom Leben mehr als enttäuscht, das sie von einem Tief ins nächste schickt. Ihr Freund entpuppt sich als Arsch, sie muss erkennen, dass sie schon vor Jahren einen folgenschweren Fehler begangen hat und wird auch noch wegen seiner extremen Eifersucht in eine Messerstecherei verwickelt. Sie trifft daraufhin eine Entscheidung, die ihr Leben von Grund auf verändert und sie in die Arme eines Mannes treibt, der ihr völlig unerwartet den Halt gibt, den sie braucht, um ihre geschundene Seele wieder zusammen zu flicken. Marc bringt Licht in ihr Leben und zeigt ihr eine bis dato völlig unbekannte neue Seite an ihr, doch auch er bringt eine Vergangenheit mit sich, die ihre Liebe überschattet…

 
Amanda ist nun seit über 11 Jahren mit John zusammen, den sie als Teenager kennengelernt hat. Sie hat den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen und lebt in einem heruntergekommenen Viertel mit John zusammen. Als sie wegen Johns Eifersucht in eine Messerstecherei gerät, öffnen sich ihre Augen und sie bemerkt, dass John ihr nicht gut tut. Als sie mit ihm Schluss machen möchte, rastet John aus, fesselt Amanda und vergewaltigt sie. Als Amanda an ihrer Demütigung zu ersticken Droht, trifft sie auf Mark, der ihre düstere Welt erleuchtet.

Das Buch ist aus mindestens drei Sichten geschrieben. Amanda, Marc und Allison, Marcs Schwester. Das Buch ist wie eine Nacherzählung, die von den Protagonisten kommentiert wird. Das ist sehr abwechslungsreich. Aber es gab einige Sätze die einfach zu oft widerholt wurden. Z.B. „Monolog“ oder so etwas wie „besagte nickte“ oder so ähnlich. Da finde ich es besser, wenn man die Personen einfach mit dem Namen benennen kann.

Außerdem waren die Kapitel viel, viel zu lang. Es wäre viel besser, wenn man die Geschichte auf mehrere Kapitel verteilen würde, anstatt dass man weniger Kapitel mit ganz vielen Seiten hat.

Schluss mit den negativen Bemerkungen! Kommen wir zu den guten Punkten:

Mir tat Amanda so unendlich leid: Das, was ihr passiert ist nicht in Worte zu fassen.
Ich musste oft wegen Amandas spitzen Bemerkungen lachen, aber ich war auch ein bisschen traurig, darüber, wie hilflos sie eigentlich ist.
Als dann die Wendung stand ich so kurz vor einem Herzinfarkt. Die Anspannung, die herrschte, brachte mich fast um!



 „Just another try“ hat zwar zu lange Kapitel, aber Amandas Story hat mich mit sich gerissen.



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